Jan Münster: Nach dem Anschlag auf den CSD Berlin: Offene Gesellschaft verteidigen – Gefährder nicht aus den Augen lassen
,Das Bündnis Sahra Wagenknecht im Saarland fordert als Reaktion auf den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD ein entschiedeneres Vorgehen gegen bekannte Gefährder und Wachsamkeit nicht ausschließlich gegen die tatsächliche Gefahr von Rechtsaußen, sondern auch gegenüber Menschen aus anderen Kulturen, die die freie Gesellschaft nicht ertragen wollen. Jan Münster, Spitzenkandidat des BSW für die Wahl der Regionalversammlung, erklärt: „Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist ein Angriff auf eine offene Gesellschaft, in der wir uns alle mit Respekt begegnen und leben lassen. Jetzt darf nicht gleich wieder relativiert und zur Tagesordnung übergegangen werden. Wir alle, ob Hetero, schwul, lesbisch, bi, Transgender oder Cis, müssen zusammenstehen und dürfen uns nicht von Hass und Gewalt einschüchtern lassen – unabhängig davon, aus welchem Land oder Hintergrund die Täter stammen.“
Es dürfe nicht sein, dass bekannte Gefährder wie Abdul B. den Sicherheitsbehörden bekannt, als islamistisch radikalisiert eingestuft und dennoch ohne durchgehende Aufsicht auf freiem Fuß sind. „Wer als hochgefährlich eingestuft wird, darf nach Haftentlassung nicht einfach aus dem Blick der Behörden verschwinden.“