Astrid Schramm: „Ein ‚Weiter so!‘ stärkt nur die AfD – soziale Verbesserungen nötig
,Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Die Politik der vergangenen Jahre hat die Armut und Ungleichheit im Land erhöht, das Vertrauen in diesen Staat und seine Institutionen einbrechen lassen und die AfD immer stärker gemacht. Und jetzt sollen alle, die kein ‚Weiter so!‘ mehr wollen, die Bösen sein?“ Mit diesen Worten reagiert Astrid Schramm, Landesvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht im Saarland, auf die derzeitige Diskussion über den Umgang mit der AfD. „Nur ein echter Politikwechsel, eine soziale Zeitenwende, bei der sich die Benachteiligten und Schwachen wieder ernst genommen fühlen, kann verhindern, dass ein Regieren ohne AfD unmöglich wird. Denn die AfD ist natürlich keine Alternative für die Abgehängten, weil sie höhere Steuern für Millionäre, eine starke gesetzliche Rente für alle und andere soziale Verbesserungen ablehnt und nichts dagegen hat, dass Milliarden an Steuergeldern für Waffen und Kriege verprasst werden. Für ein ‚Weiter so!‘ mit CDU, SPD, FDP und Grünen stehen wir nicht zur Verfügung. Für soziale Verbesserungen, mehr Gerechtigkeit, Entspannung und Frieden dagegen jederzeit – unabhängig davon, welche Person oder Partei entsprechende Initiativen startet. Wenn immer mehr Menschen im Einheitsbrei der Parteien unterschiedliche Positionen und eine faire Diskussion vermissen, ist es völlig falsch, wieder nur eine Meinung und bestimmte Parteien gelten lassen zu wollen. Das ist nur ein Wachstumsprogramm für die AfD.