Ralf Georgi: Das Saarland darf nicht weiter vom Fernverkehr der Bahn abgehängt werden!

Aktuelles
, 15. Juni 2026

Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland, und nicht nur in den Metropolregionen, sind eine klare Vorgabe des Grundgesetzes. In diesem Sinne muss die Bahn, die zu 100 Prozent dem Bund gehört, auch eine gleichwertige Anbindung an den Fernverkehr bieten und darf nicht einzelne Regionen wie das Saarland immer weiter abhängen. Mit diesen Worten reagiert Ralf Georgi vom Bündnis Sahra Wagenknecht auf die Warnungen der Eisenbahnergewerkschaft EVG, dass dem Saarland die weitere Abkopplung vom Fernverkehr der Bahn und die Streichung von mindestens acht ICE-Verbindungen von und nach Saarbrücken droht. Das Bündnis Sahra Wagenknecht fordert die Regierenden in Bund und Land auf, den Saarländerinnen und Saarländern schnellstens Klarheit über die tatsächlichen Planungen zu verschaffen. Außerdem sollte Abstand genommen werden von der Schnapsidee, lukrative Strecken an private Anbieter zu geben und der bundeseigenen Deutschen Bahn nur Strecken in weniger dicht besiedelten Regionen zu überlassen. Die Bahn wurde mit den Steuergeldern aller Deutschen aufgebaut, jetzt dürfen nicht einzelne Regionen aufs Abstellgleis geschoben werden, weil ein Privatunternehmen woanders vermeintlich mehr Geld machen kann.

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