Massenentlassungen bei der SSG: Eine Stadt ist keine Aktiengesellschaft, Saarbrücken nicht Wild West – Auftragsvergabe muss soziale Standards berücksichtigen

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, 14. Mai 2026

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wirft den regierenden Parteien und der Verwaltungsspitze in der Landeshauptstadt Saarbrücken vor, soziale Standards bei der Vergabe städtischer Aufträge nicht ausreichend zu berücksichtigen und so mitverantwortlich für die Massenentlassungen bei der SSG zu sein, die zu fast einem Viertel der Stadt gehört. Die Landesvorsitzende des BSW Schramm erklärt: „Ein Billig-Wettbewerb wird immer auf dem Rücken der Beschäftigten ausgeführt. Eine Stadt muss einen Auftrag nicht zwangsweise an den billigsten Anbieter geben. Es ist völlig widersinnig, dass die Landeshauptstadt einen Betrieb, an dem sie selbst seit langem beteiligt ist, fast an die Wand fährt und zu Massenentlassungen treibt, weil sie den Auftrag bei einem anderen städtischen Betrieb nicht verlängern will. Die regierenden Parteien in der Landeshauptstadt haben hier versagt. Vulgärkapitalistische Wild-West-Methoden haben in Saarbrücken nichts verloren. Die SSG muss gerettet und das  Geld der Saarbrücker Steuerzahler für Saarbrücker Betriebe mit anständigem Lohnniveau und guten Arbeitsbedingungen ausgegeben werden.

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