AfD fordert Ausstieg aus der Stahlproduktion: BSW warnt vor Verlust tausender Arbeitsplätze

Aktuelles
, 9. Juni 2026

Sascha Sprötge: Forderung der AfD nach einem Ausstieg aus der Stahlproduktion im Saarland ist empörend! Saar-Stahl ist kein Auslaufmodell!
Das Bündnis Sahra Wagenknecht im Saarland hält die Forderung der AfD nach einem geordneten Ausstieg aus der Stahlerzeugung für empörend und gefährlich. Der stellvertretende Landesvorsitzende Sascha Sprötge aus Dillingen erklärt: „Unsere Stahlarbeiter haben mit ihrer harten Arbeit jahrzehntelang Wohlstand in unserer Region geschaffen. Auch heute fertigen sie hochspezialisierte Produkte, die weltweit gefragt sind. Ein Ausstieg würde tausende Arbeitsplätze, die direkt und indirekt an der Stahlindustrie hängen, gefährden und den Industriestandort platt machen. Ein Kahlschlag ist keine Alternative für uns! Es ist zwar leider wahr, dass die Preise für Strom und Wasserstoff das Projekt des ‚grünen‘ Stahls aus dem Saarland gefährden, weil kaum noch mehr wettbewerbsfähig produziert werden kann, wenn sich an den Preisen nichts ändert. Es ist daher Aufgabe der Landesregierung, Wege und Lösungen aufzuzeigen, wie hier in Zukunft wettbewerbsfähiger Stahl produziert werden kann. Und für bezahlbare Energiepreise im Sinne unserer Industriearbeiter zu kämpfen.

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