Jeder Sechste von Armut betroffen – wo bleibt die soziale Zeitenwende?
,Landesvorsitzende des BSW Schramm
Angesichts des neuen Berichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, nachdem im Saarland inzwischen jede sechste Person von Armut betroffen ist, fordert das Bündnis Sahra Wagenknecht erneut eine soziale Zeitenwende auf Bundes- wie auf Landesebene. Schramm erklärt: „Schluss mit immer mehr Milliarden für Waffen und Kriege. Das Steuergeld wird gebraucht für bessere Bildung und Investitionen in Straßen, Brücken, Bahnverbindungen. Schluss mit immer neuen Kürzungen für die Bürgerinnen und Bürger, stattdessen brauchen wir dringend höhere Löhne, bessere Renten und mehr Unterstützung für Geringverdiener, Familien und Alleinerziehende. Schluss mit Steuergeschenken für die Reichsten, stattdessen müssen Normal- und Geringverdiener entlastet werden. Schluss mit dem einseitigen Übersanktionieren, wir brauchen wieder ausreichend bezahlbare Energie. Schluss mit ‚Kriegstüchtig werden‘, wir müssen wieder zu einer Gesellschaft werden, die im Frieden und guter Nachbarschaft fair und menschlich miteinander umgeht. Seit Jahren wird die Armut im Land immer gravierender, während ein paar Reiche immer reicher werden. Mit einem ‚Weiter so‘ der verantwortlichen Parteien CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP wird diese Entwicklung , die unsere Demokratie bedroht, nicht beendet. Wir brauchen endlich eine echte Wende.