Tierheime im Saarland am Limit – Problem endlich lösen

Aktuelles
, 27. Februar 2026

Der Aufnahmestopp des Bertha-Bruch-Tierheims in Saarbrücken steht beispielhaft für die Lage vieler Tierheime im Saarland. Das Problem ist seit Jahren bekannt, doch es passiert nichts. Einrichtungen geraten immer wieder in finanzielle Not.

Nach dem Auslaufen des Tierbetreuungsvertrages müssen Städte und Gemeinden Fundtiere selbst unterbringen. Provisorische Lösungen zeigen, dass tragfähige Strukturen fehlen.

Gleichzeitig sind Tierheime massiv unterfinanziert. Steigende Kosten treffen auf unzureichende Zuschüsse. Eine gesetzliche Pflichtaufgabe wird damit faktisch auf Vereine und Ehrenamtliche verlagert.

Dazu erklärt der Landesverband Saarland des Bündnis Sahra Wagenknecht:

„So kann es nicht weitergehen. Tierheime brauchen eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung. Dazu gehören eine verbindliche Grundfinanzierung, langfristige Verträge mit Planungssicherheit und die vollständige Kostenübernahme für Fundtiere.“

Tierheime sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wer Verantwortung trägt, darf sie nicht abwälzen.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht im Saarland fordert eine dauerhafte Lösung statt weiterer Übergangslösungen.

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