Grundsätzliche Kurskorrektur statt kleine Pflaster!
,Landesregierung muss sich bei Migration und Bildung ehrlich machen
Angesichts einer steigenden Zahl von Kindern, die eingeschult werden und nicht ausreichend Deutsch sprechen, fordert das BSW im Saarland eine ehrliche Diskussion über Bildung und Migration. „Schon vor fünf Jahren gab es im Saarland Schulen, in denen nach Auskunft der damaligen Landesregierung mehr als die Hälfte nicht ausreichend Deutsch sprechen konnte. Das Problem ist also weder neu noch unbekannt“, erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende Sascha Sprötge. „Diese Schulen standen zumeist in Vierteln, in denen die Probleme ohnehin bereits groß sind und besonders viele Menschen mit Arbeitslosigkeit und Armut kämpfen müssen. Deutschtests und -Kurse sind nicht verkehrt, sie lösen aber die grundsätzlichen Probleme wieder einmal nicht: Statt immer mehr Milliarden in Waffen und Kriege zu verschwenden, sollte das Geld lieber für mehr Bildung und kleinere Klassen investiert werden. Statt Menschen aus anderen Ländern vorrangig in den Vierteln mit hoher Arbeitslosigkeit unterzubringen, sollte die Verteilung gerechter erfolgen. Und statt Kräfte aus armen Ländern abzuwerben, wo sie fehlen, sollte lieber vor Ort geholfen und hier die Migration reguliert werden.“