BSW Saarland warnt vor Aussetzen der Städtepartnerschaft Saarbrücken–Tiflis

Aktuelles
, 19. Mai 2026

Astrid Schramm, Landesvorsitzende: Städtepartnerschaft Saarbrücken – Tiflis nicht auf Eis legen! Ein lebendiger Austausch ist wichtig für Entspannung und Frieden in Europa

Das Bündnis Sahra Wagenknecht im Saarland wirft dem Saarbrücker Oberbürgermeister Conrad vor, den Sinn von Städtepartnerschaften nicht verstanden zu haben, und fordert den Stadtrat auf, die offizielle Partnerschaft zur georgischen Hauptstadt Tiflis nicht nur ohne Abstriche zu erhalten, sondern wieder mit mehr Leben zu füllen. Schramm erklärt: „Als diese erste Partnerschaft zwischen einer westdeutschen und einer sowjetischen Stadt damals geschlossen wurde, gab es weit mehr Trennendes zwischen den Regierenden beider Städte. Damals war in Tiflis von einer Demokratie nach westlicher Vorstellung keine Rede. Aber es war wichtig, den eisernen Vorhang zwischen West und Ost durchlässiger zu machen und so Feindbilder abzubauen. Dass Menschen beider Seiten zusammenkommen und sich austauschen konnten, hat zu einem Klima der Entspannung beigetragen, was letztlich die deutsche Einheit erst ermöglicht hat. Solche Partnerschaften haben mitgeholfen, den Frieden in Europa zu sichern. Wer jetzt die Partnerschaft zu Tiflis auf Eis legen und nur noch mit Menschen sprechen will, die in allem die gleiche Meinung haben, baut damit den Eisernen Vorhang wieder auf. Wir brauchen gerade heute, wo die Welt wieder massiv aufrüstet, sich gegenseitig bedroht und einige Deutschland unbedingt kriegstüchtig machen wollen, Initiativen für Frieden und Verständigung, statt neue Mauern und alte Feindbilder. Bei aller berechtigten Sorge über Vorgänge in Georgien darf der Austausch mit den Menschen vor Ort nicht einschlafen.

Auch interessant

03 Juni

Saarstahl und Dillinger unter Druck: BSW warnt vor Deindustrialisierung der Saar

Aktuelles – Jochen Flackus: Saarstahl und Dillinger müssen leben können! Bund und EU dürfen Stahlindustrie nicht abwürgen! Das BSW im Saarland steht solidarisch hinter den Stahlbeschäftigen an der Saar sowie allen, die auch indirekt vom Stahl leben, und fordert Bundesregierung und EU auf, für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen. Flackus erklärt: „Es ist völlig unverantwortlich, dass die EU…

02 Juni

Jeder Sechste von Armut betroffen – wo bleibt die soziale Zeitenwende?

Aktuelles – Landesvorsitzende des BSW Schramm Angesichts des neuen Berichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, nachdem im Saarland inzwischen jede sechste Person von Armut betroffen ist, fordert das Bündnis Sahra Wagenknecht erneut eine soziale Zeitenwende auf Bundes- wie auf Landesebene. Schramm erklärt: „Schluss mit immer mehr Milliarden für Waffen und Kriege. Das Steuergeld wird gebraucht für bessere Bildung und…

18 Mai

UNICEF-Ranking: BSW Saarland fordert mehr Geld für Kinder statt für Aufrüstung

Aktuelles – Astrid Schramm zum UNICEF-Kindeswohlranking: Mehr Geld für Kinder und Bildung statt für Waffen und Krieg Das BSW im Saarland fordert angesichts des schlechten Abschneidens Deutschlands im Kindeswohl-Ranking von UNICEF eine wirksame Bekämpfung von Kinderarmut sowie mehr Geld für bessere Bildung statt für immer mehr Waffen und Kriege. Die Landesvorsitzende Astrid Schramm: „Die Kinderarmut in Deutschland…

18 Mai

SVE-Aufstieg: BSW fordert bessere Bahn- und ÖPNV-Anbindung für die Bundesliga

Aktuelles – Ralf Georgi, Landesgeschäftsführer BSW: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Aufstieg – Politik muss SVE nun mit Konzept für bundesligataugliche ÖPNV-Anbindung und öffentlichen Investitionen unterstützen Das BSW im Saarland gratuliert der SV Elversberg zum Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga und fordert von den politisch Verantwortlichen im Land ein Konzept für eine bundesligataugliche ÖPNV-Anbindung. Georgi: Es ist für…

  • 03 Juni Saarstahl und Dillinger unter Druck: BSW warnt vor Deindustrialisierung der Saar

    Aktuelles Jochen Flackus: Saarstahl und Dillinger müssen leben können! Bund und EU dürfen Stahlindustrie nicht abwürgen! Das BSW im Saarland steht solidarisch hinter den Stahlbeschäftigen an der Saar sowie allen, die auch indirekt vom Stahl leben, und fordert Bundesregierung und EU auf, für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen. Flackus erklärt: „Es ist völlig unverantwortlich, dass die EU…

  • 02 Juni Jeder Sechste von Armut betroffen – wo bleibt die soziale Zeitenwende?

    Aktuelles Landesvorsitzende des BSW Schramm Angesichts des neuen Berichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, nachdem im Saarland inzwischen jede sechste Person von Armut betroffen ist, fordert das Bündnis Sahra Wagenknecht erneut eine soziale Zeitenwende auf Bundes- wie auf Landesebene. Schramm erklärt: „Schluss mit immer mehr Milliarden für Waffen und Kriege. Das Steuergeld wird gebraucht für bessere Bildung und…

  • 18 Mai UNICEF-Ranking: BSW Saarland fordert mehr Geld für Kinder statt für Aufrüstung

    Aktuelles Astrid Schramm zum UNICEF-Kindeswohlranking: Mehr Geld für Kinder und Bildung statt für Waffen und Krieg Das BSW im Saarland fordert angesichts des schlechten Abschneidens Deutschlands im Kindeswohl-Ranking von UNICEF eine wirksame Bekämpfung von Kinderarmut sowie mehr Geld für bessere Bildung statt für immer mehr Waffen und Kriege. Die Landesvorsitzende Astrid Schramm: „Die Kinderarmut in Deutschland…

  • 18 Mai SVE-Aufstieg: BSW fordert bessere Bahn- und ÖPNV-Anbindung für die Bundesliga

    Aktuelles Ralf Georgi, Landesgeschäftsführer BSW: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Aufstieg – Politik muss SVE nun mit Konzept für bundesligataugliche ÖPNV-Anbindung und öffentlichen Investitionen unterstützen Das BSW im Saarland gratuliert der SV Elversberg zum Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga und fordert von den politisch Verantwortlichen im Land ein Konzept für eine bundesligataugliche ÖPNV-Anbindung. Georgi: Es ist für…

Sie haben Fragen?

Welche inhaltlichen Positionen vertritt die neue Partei? Wie kann ich das BSW unterstützen? Wie kann ich Unterstützer oder Förderer werden und was ist der Unterschied? Sicher haben Sie viele Fragen. Wir haben versucht, einen Großteil Ihrer möglichen Fragen zu beantworten und leiten Sie hierzu auf die Website der Bundespartei weiter.

Zu den FAQ