Astrid Schramm: Schildbürger-Streich der Landesregierung kostet die Steuerzahler unnötig Geld
,Als wahren Schildbürger-Streich bezeichnet das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) die Ankündigung der saarländischen Verkehrsministerin Petra Berg, alle grünen Radwege-Schilder durch weiße austauschen zu wollen. „Sie wissen nicht, wie viele Schilder wo stehen und haben erst nach Jahren plötzlich bemerkt, dass Schilder in anderen Bundesländern etwas anders aussehen. Und jetzt wollen sie Hunderttausende ausgeben, um sie auszutauschen“ ärgert sich die Landesvorsitzende Astrid Schramm. „Dabei sind die vorhandenen Schilder gut lesbar, auch für Radtouristen aus anderen Bundesländern, die sonst Schilder mit weißem Hintergrund und etwas anderer Schrift gewohnt sind. Und die Radwege werden nicht besser und das Radwegenetz nicht größer, wenn sich die Farbe der Schilder ändert. Dass dann auch noch weitere Hunderttausende nach Berlin fließen sollen, um ein Wegweisekonzept dafür zu erarbeiten , ist unverständlich, schließlich gibt es ja seit Jahren eine funktionierende Beschilderung. Dieses Geld wäre besser fur den Bau neuer Radwege und für viele andere sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen verwendet worden.“