Astrid Schramm: Ministerpräsidentin muss ÖPNV zur Chefinnensache machen und landesweit organisieren
,Zur Recherche der „Saarbrücker Zeitung“, nach der keine neuen Investitionen in den Busverkehr kommen werden, erklärt die Landesvorsitzende des BSW im Saarland Astrid Schramm:
„Eine ‚echte Alternative‘ kann der ÖPNV im Saarland nur werden, wenn nicht länger mehr als zehn Zuständige und Verantwortliche ohne Geld die bestehende Struktur verwalten. Eine ‚echte Alternative‘ wird der ÖPNV nur, wenn er landesweit organisiert und durch Landesmittel kräftig ausgebaut wird. Wenn Geld für Investitionen in Straßenbau und teilweise auch Radwegebau da ist, dürfen Bus und Bahn nicht außen vor bleiben! Gerade im ländlichen Raum gibt es so wenige Busverbindungen, dass die Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Auto kaum zurechtkommen. Wenn die Ministerpräsidentin ihr Wahlversprechen von der Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 erreichen will, muss sie den ÖPNV endlich zur Chefinnensache machen.“